Wednesday of Intelligence
Social Media für Startups

Social Media ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Nutzerzahlen in Deutschland liegen laut einer Studie von hootsuite und wearesocial bei knapp 66 Millionen (Stand Januar 2021).  Ob Influencer:innen, Privatkonsument:innen oder bekannte Unternehmen, auf den Plattformen tummeln sich haufenweise Personen.  Aber lohnt sich die Mühe auch für kleine Start Ups? Wir vom House of Intelligence sind absolut dafür. 

Warum das Sinn macht, worauf ihr achten solltet und welcher Kanal für Euch in Frage kommen könnte, schildern wir Euch hier in den nächsten Abschnitten.

Social Media für Startups Artikel
Wednesday of Intelligence - Social Media für Startups

Lohnt sich Social Media für Startups?

Ein ganz klares JA! Gemessen an der möglichen Reichweite und den Kosten findet sich in Social Media ein perfekter Einstieg, um die Bekanntheit der Marke zu stärken.

Für uns sprechen folgende Gründe dafür auch als Startup bereits auf Social Media aktiv zu sein:

  • Große Reichweite
  • Ständige Erreichbarkeit
  • Hoher Stellenwert im Alltag der Nutzer
  • Interaktionsmöglichkeit
  • Gezielte Kundenansprache

Reichweite:

Je nach Art des Startups besteht eine lokale Gebundenheit. Damit einhergehenden spielt sich die Aufmerksamkeit größtenteils im direkten Umfeld ab. Der Netzwerkaufbau steht vor einer Hürde, die Jungunternehmer:innen zusätzliche Anstrengung abverlangt. Neben dem reinen Bewerben der angebotenen Services, können durch eine hohe Reichweite neue, interessante und hilfreiche Kontakte zustande kommen. Je nach Plattform finden sich echte Expert:innen und Unterstützer:innen, die einem Startup weiterhelfen können.

Jede Interaktion, sei es ein Like, ein Kommentar oder teilen eines Beitrags, erweitert die Reichweite. Die Nutzer:innen fungieren als Verstärker und die Aufmerksamkeit wird über den Bereich der direkten Anhängerschaft hinaus ausgebreitet. Durch jeden neuen Follower erweitert sich das Netzwerk und noch mehr Personen sind im indirekten Kontakt mit dem Startup.

Ständige Erreichbarkeit:

Smartphones sind alltäglicher Begleiter und ermöglichen so eine ständige Erreichbarkeit. In der Regel besitzt der Deutsche noch weitere Devices wie Tablets, Laptops oder PCs. Das zeigt wie viele Kanäle zur Verfügung stehen, um in Social Media aktiv zu sein. Immer und überall besteht die Möglichkeit in Kontakt zu treten.

Häufig fällt der Begriff des Second Screen. Beispielsweise wird ein Film am Fernseher geschaut und gleichzeitig die neuesten Instagram Beiträge auf dem Smartphone angeschaut. Sollte das Smartphone beim Fernsehen verbannt sein, besteht immer noch die Möglichkeit, einen anderen Sender in der Werbepause einzuschalten. Also kann sich ein Unternehmen kaum mehr sicher sein, dass ihre teuer produzierte Fernsehwerbung überhaupt gesehen wird. Sowieso dürfte eine finanziell aufwändige Werbekampagne für die wenigstens Startups eine Option und die Mittel an anderer Stelle besser aufgehoben sein.

Hoher Stellenwert im Alltag:

Durchschnittlich wird das Smartphone heutzutage 3,7 Stunden täglich genutzt. [1] Kein anderes Medium kommt auf solche Zahlen. Damit sind die sozialen Medien der beste Anlaufpunkt, um möglichst viel Kontakt zu seinen Kund:innen herzustellen.

Positiver Nebeneffekt ergibt sich dadurch, dass Nutzer:innen ihre Freizeit in den Netzwerken verbringen und die dargebotenen Inhalte, einen positiven Kontext erhalten. Einige Personen sehen Social Media bereits als Hobby an, sodass das Unternehmen im Umfeld des Hobbys assoziiert wird. Eine Brücke baut sich auf und in Situationen, in denen eine Kaufentscheidung stattfindet, kann dadurch unterstützt werden.

Interaktionsmöglichkeit:

Kein anderes Medium bietet einen so schnellen Austausch mit ihren Konsument:innen. Viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeit zur Integration der Follower in den Prozess der Produktgestaltung. Dadurch reduziert sich das Risiko, Produkte herzustellen, die seitens der Kund:innen nicht gewünscht sind. Für Startups ergibt sich die Möglichkeit vorab auszuloten, ob die Produkte oder die Dienstleistungen überhaupt ankommen.

Gleichfalls lässt sich ein simples Beschwerdemanagement aufziehen, dass für den Start ausreicht. Bevor in ein solches teuer investiert wird, kann auf Social Media zurückgegriffen werden. Follower melden sich einfach per DM und müssen nicht erst ein Kontaktformular auf der Website raussuchen und ausfüllen. Natürlich bedeutet dies, dass jemand auf die Nachrichten reagieren muss.

Gezielte Kundenansprache:

Social Media ermöglicht viele Daten, mit denen eine potenzielle Zielgruppe abgeleitet werden kann. Dafür gibt es einige nützliche Tools. Überdies erreicht jeder Beitrag einen Teil der Zielgruppe, da diese sowieso schon folgt.

So wird mein Social Media Auftritt zum Hit

Zu Beginn steht ein schwieriger Punkt an. Die Leute müssen erst mal von dem Startup etwas hören. Die Brand Awareness steigern steht an erster Stelle.  Die folgenden Fragen helfen euch eure Marschrichtung auf Social Media zu bestimmen.

Was möchte ich mit dem Social-Media-Einsatz erreichen? 

Bevor wild drauf los gepostet wird, steht eine gute Planung an. Social Media profitiert von Kontinuität und einem einheitlichen Bild. Deshalb empfehlen wir im ersten Schritt eine Social Media Marketing Strategie zu definieren. Diese soll sich an der gesamtheitlichen Marketing Strategie orientieren. Damit verbunden sind Ziele zu bestimmen, die erstens messbar, zweitens realistisch und drittens zeitlich begrenzt sind. Dies hilft den Erfolg zuzuordnen und gegebenenfalls die Strategie anzupassen.

Im Vordergrund steht für Social Media die Steigerung der Markenbekanntheit und die Identifikation des Kunden mit der eigenen Marke. Überdies wird Social Media immer häufiger auch als zusätzlicher Vertriebskanal genutzt.

Wer ist meine Zielgruppe?

Eine zielgerichtete Ansprache führt schnell zu einem gesteigerten Interesse und hilft neue Kund:innen zu gewinnen. Die passende Kundensprache orientiert sich an der Zielgruppe. Diese muss entsprechend analysiert und die Inhalte daran angepasst werden.

Prinzipiell geht es bei der Zielgruppen Definition darum, die Eigenschaften der Zielgruppe herauszufinden. Demographische Merkmale wie Alter, Geschlecht oder Ort sind genauso wichtig wie die Frage, welche Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme die Kund:innen aufweisen.

 

Welche Social-Media-Kanäle sollten bevorzugt werden?

Eine deutliche Empfehlung, für die eine oder andere Plattform können wir nicht geben. Entscheidend für die Wahl der richtigen Social Media Kanäle, ist die Zielgruppe. Wenn diese beispielsweise größtenteils aus jungen Erwachsenen besteht, die hauptsächlich auf TikTok oder Instagram unterwegs sind, ist LinkedIn kein sinnvoller Kanal. Die dort geteilten Inhalte treffen auf die falschen Personen.

Wie starte ich meinen Social Media Auftritt?

Entwickeln Sie eine „flexible“ Strategie

Wie bereits oben erwähnt empfiehlt sich als erster Schritt eine Strategie zu entwickeln, die aber auch flexibel ist und bei ändernden Umständen variiert werden kann. Die Zielsetzung sollte realistisch sein, denn nur so kann wirklich der Erfolg gemessen werden.

Verstehen der Zielgruppe

Die Zielgruppe beeinfusst alle weiteren Entscheidungen. Die tollsten Inhalte nutzen nichts, sofern sie nicht die richtige Zielgruppe erreichen. Eine Bestimmung welche Personen mit den Inhalten kontaktiert werden sollen, hilft nicht nur für Social Media. Ebenfalls profitieren so die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen des Startups.

Bestimmen der richtigen Social Media Kanäle

Anhand der vorher bestimmten Zielgruppe sollten nun die richtigen Kanäle priorisiert werden. Wir beispielsweise konzentrieren uns auf drei Stück. Da wir dort unsere Hauptzielgruppe sehen. Sollte ein Startup zum Beispiel ihren Fokus auf Green Economy legen und andere Unternehmen beraten wollen, empfehlen sich LinkedIn oder Xing.

Orientierung an der Konkurrenz

Als letzte Vorbereitung, bevor die ersten Inhalte überlegt werden können, lohnt sich ein Blick in die Social Media Auftritte der Konkurrenz. Welche Inhalte können auch für das eigene Startup sinnvoll sein? Oder was scheint nicht so gut anzukommen? Gegebenenfalls auch die Art des Contents wird greifbarer. Ganz wichtig das Startup soll keine Kopie der Konkurrenz werden. Auf eigene Stärken bauen!

Erstellen Sie einen Redaktionsplan

Zu Beginn neigen viele dazu von „Beitrag zu Beitrag“ zu planen. Dadurch leidet einerseits die Qualität und andererseits fehlt die notwendige Kontinuität. Unsere Empfehlung ist ein Redaktionsplan. Alle gesammelten Content Ideen werden in diesen eingeplant und jeder Beitrag im Vorfeld vorbereitet. Dadurch entsteht eine verbindliche Dringlichkeit, den Content zu veröffentlichen.Hilfreich sind hier Social Media Planungstools, die Beiträge zum gewünschten Zeitpunkt veröffentlichen kann und die Vorbereitung der Inhalte erleichtert.

Social Media werblich nutzen

Eine letzte Möglichkeit mehr Aufmerksamkeit für die eigenen Social Media Kanäle zu generieren, bieten kommerzielle Werbeinhalte, die bei ausgesuchten Nutzer:innen erscheinen und so neue Follower auf die Seite locken oder direkt für zusätzlichen Umsatz sorgen.

Fazit

Social Media bietet vielzählige Möglichkeiten auf seine Marke aufmerksam zu machen. Ab welchem Zeitpunkt ein Startup damit beginnen soll, steht im Nutzen-Aufwand-Verhältnis und ob bereits interessante Inhalte beigesteuert werden können. Natürlich ist dies nur ein kleiner Ausblick auf die Möglichkeiten von Social Media für Startups. Das wichtigste nochmal zusammengefasst, die Zielgruppe ist entscheidendes Kriterium für alle weiteren Überlegungen. Welcher Kanal nun der richtige für das eigene Startup ist oder wie ein Redaktionsplan genau ausschauen kann, erklären wir euch gerne in einem persönlichen Gespräch.  Wir sind euer Startup Booster!

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